Festgeld - die besten Zinsen finden

Festgeld

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Mit Festgeld sicher sparen

Das Sparvolumen deutscher Haushalte steigt über die Jahre. Viele Sparer sind deshalb auf der Suche nach einer geeigneten Geldanlage. Wer mittelfristig Geld sicher anlegen und dafür angemessene Zinsen kassieren möchte, für den ist Festgeld eine gute Option. Verivox hilft Ihnen dabei, ein gut verzinstes Festgeldkonto zu finden.

Feste Laufzeit und feste Zinsen

Beim Festgeld wird die Laufzeit der Anlage und der Zinssatz vom Anfang an festgeschrieben. Anders als beim Tagesgeld, das erheblichen Zinsschwankungen unterliegen kann, wissen die Festgeldanleger deshalb bereits im Vorfeld, über welche Zinserträge sie sich am Ende der Laufzeit freuen dürfen.

Beachten sollten Bankkunden dabei jedoch, dass sie über das angelegte Geld vor dem Ende des Anlagezeitraums nicht verfügen können. Eine vorzeitige Kündigung ist meist nur aus Kulanz der Bank möglich. Die Laufzeit kann nur verlängert werden (Wiederanlage). Dementsprechend sollten sich Sparer sicher sein, dass sie das Geld während der nächsten Monate oder Jahre nicht benötigen. Wer flexibler anlegen will, greift daher zum Tagesgeldkonto – hier ist das Geld jederzeit verfügbar.

Welche Anlagedauer ist bei Festgeld sinnvoll?

Der Anlagezeitraum eines Festgelds liegt gewöhnlich zwischen 30 Tagen und zehn Jahren. Je länger ein Festgeld angelegt wird, umso höher ist der Zinssatz, den die Bank gewährt. Ungeachtet dessen gilt es bei der Wahl der Anlagedauer einen Kompromiss zwischen Rentabilität und Flexibilität der Festgeldanlage zu finden.

Festgelder mit sehr kurzen Laufzeiten lohnen sich in der Regel kaum, da der Zins oftmals unter dem für ein Tagesgeld liegt. Auch ein Festgeld, das sehr lange gebunden ist, kann unter Umständen nachteilig sein. Denn steigt das Zinsniveau während der Laufzeit, profitieren Festgeldanleger davon nicht. Die Zinsen bleiben – wie vertraglich vereinbart – konstant.

In zinsschwachen Perioden können Anleger daher auf kürzere Laufzeiten setzen oder das Ersparte alternativ auf einem Tagesgeldkonto parken. So bleiben sie flexibel und können jederzeit auf Veränderungen am Geldmarkt reagieren. Ist das Zinsniveau im Höhenflug, lohnt es sich hingegen, sich die guten Konditionen langfristig zu sichern – sprich ein Festgeld mit einer längeren Laufzeit abzuschließen. Alternativ können Anleger größere Beträge aufteilen und mit unterschiedlichen Laufzeiten anlegen.

Ist eine vorzeitige Kündigung möglich?

Ein Recht auf vorzeitige Kündigung haben Anleger laut BGB § 314 nur in Ausnahmefällen, etwa wenn der Bank eine Insolvenz droht. Wenn die Weiterführung des Festgeldkontos nicht unzumutbar ist, können Anleger nur darauf hoffen, dass sich die Bank kulant zeigt. Dies ist jedoch mit Kosten verbunden und frisst im schlimmsten Fall alle angefallenen Zinsen auf. Manchmal ist das Lösungsangebot der Bank lediglich ein Kredit über die angelegte Summe. Als eiserne Reserve, auf die man im Notfall schnell zugreifen kann, ist eine mehrjährige Festgeldanlage daher nicht geeignet.

Wer nicht auf die Möglichkeit verzichten will, im Notfall an sein Geld zu kommen, sollte nach Angeboten Ausschau halten, die eine vorzeitige Kündigung zulassen. Einige Banken räumen den Kunden diese Möglichkeit vertraglich ein. Ob Sparer für diese Extraportion Flexibilität aber Abstriche beim Zinssatz machen müssen, finden sie am schnellsten mit einem Festgeld-Vergleich bei Verivox heraus.

Automatische Wiederanlage

Was beim Auslaufen des Vertrags passiert, sollten Verbraucher bereits beim Abschluss im Blick haben. Es kann im Vertrag festgelegt sein, dass die Bank das Festgeld samt Zinsen nach Ende der Laufzeit unaufgefordert auf das angegebene Referenzkonto überweist und der Vertrag so automatisch endet. Andere Anbieter setzen jedoch auf automatische Wiederanlage: Kündigt der Kunde das Festgeldkonto nicht, verlängert sich der Vertrag erneut um den anfangs festgesetzten Zeitraum. Beträgt dieser mehrere Jahre, kann ein Versäumen der Kündigung sehr ärgerlich sein. Die Zinsen passt die Bank bei der automatischen Wiederanlage jedoch an den aktuellen Marktzins an.

Eine längere Kündigungsfrist gibt es beim Festgeld in der Regel nicht zu beachten. Meist beträgt sie nur wenige Tage. Kunden sollten also ihre Bank bis kurz vor Ende der Laufzeit informieren, ob sie das Geld ausgezahlt haben möchten oder nicht.

Die Einlagensicherung schützt das Festgeld in Deutschland vor Bankenpleiten

Viele Verbraucher sind nach den jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten verunsichert. Ein Grund zur Sorge besteht aber nicht. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Festgelder im Falle einer Bankenpleite mindestens bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Bei den allermeisten Banken ist dieser Betrag sogar höher – so schützt der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. effektiv mindestens 1 Million Euro. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Einlagensicherung.

Wie sicher liegt das Geld bei ausländischen Banken?

Aufgrund der günstigeren Zinslage in manch anderen Ländern können ausländische Banken durchaus verlockende Zinserträge bieten. Handelt es sich um ein Land innerhalb der Europäischen Union, ist Ihr Geld auch bei einer Insolvenz der ausländischen Bank geschützt. Die Einlagensicherung ist zwar in jedem Land unterschiedlich geregelt, doch wenn innerhalb der EU ein Land nicht zahlen kann, greift der EU-Rettungsschirm. Bei Anlagen bis zu 100.000 Euro sind Anleger im Normalfall also immer abgesichert.

Steuern auf das Festgeld

Auf die Zinserträge, die Sparer durch das Festgeld gewinnen, werden in Deutschland Steuern erhoben. Einen gewissen Betrag können Verbraucher jedoch jährlich von der Abgeltungssteuer befreien, wenn sie einen Freistellungsauftrag einreichen. Mehr Tipps dazu liefert der Ratgeber Zinserträge steuerfrei einbehalten.

Die Häufigkeit der Zinsgutschrift

Mit Blick auf die jährlichen Freibeträge sollten Anleger beim Festgeld darauf achten, dass die Zinsgutschrift möglichst jährlich und nicht erst am Ende der Laufzeit erfolgt. Schließlich fielen für den größeren Betrag, der am Ende auf einmal ausgezahlt würde, auch höhere Steuerabgaben an. Die jährlichen Zinserträge bleiben dagegen (je nach Anlagehöhe) oftmals im Rahmen des Freistellungsauftrags.

Der Zinseszinseffekt

Der zweite Vorteil einer häufigeren Zinszahlung ist der Zinseszinseffekt. Erfolgt die Zinszahlung auf das Festgeldkonto (Thesaurierung), werden die Zinserträge nächstes Jahr ausgehend von dem höheren Betrag auf dem Konto berechnet. Erfolgt die Zinszahlung auf das Referenzkonto, entfällt der Zinseszinseffekt natürlich.

Rechenbeispiel: Wer 5000 Euro zum Zinssatz von 2% jährlich anlegt, erhält im ersten Jahr 100 Euro Zinsen. Werden diese dem Konto gutgeschrieben, fallen die Zinsen im zweiten Jahr auf 5100 Euro an und betragen bereits 102 Euro.

Die besten Festgeldzinsen ermitteln

Die aktuellen Festgeld-Konditionen finden Sie im Festgeld-Vergleich. Der Vergleich berücksichtigt neben dem klassischen Festgeld auch Sparbriefe. Alles, was Sie tun müssen: Geben Sie einfach die Anlagesumme und die gewünschte Anlagedauer in den Festgeldrechner ein, um alle Angebote mit passender Laufzeit absteigend nach Rendite zu erhalten. Dabei können Sie wählen, ob Sie sich sowohl Tagesgeld- als auch Festgeld-Angebote oder nur eine bestimmte Anlageform anzeigen lassen.

Mit einem Klick können Sie zusätzlich Details wie Bonus für Neukunden, die Mindest- und Maximaleinlage, die Kündigungsfrist, die Option auf Gemeinschaftskonto oder auf vorzeitige Kündigung einsehen. Haben Sie ein passendes Produkt gefunden, können Sie das Festgeldkonto bei den meisten Banken direkt online eröffnen.

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Tagesgeld und Festgeld im Vergleich

Welche Anlagenform ist für Sie die Beste?

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Für wen sich ein Festgeldkonto lohnt und wie Anleger das passende Konto finden.

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Vergleich und Kontoeröffnung beim Tages-, Festgeld- und Girokonto.

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