Tagesgeldzinsen

Tagesgeld: Zinsen vergleichen und sicher sparen!

Tagesgeld

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Inhalt dieser Seite
  1. Tagesgeld steht für Flexibilität
  2. Variabler Zinssatz und Neukunden-Angebote
  3. Regelmäßiger Vergleich der Zinsen und Wechsel
  4. Wie häufig ist die Zinsgutschrift?
  5. Voraussetzungen für die Kontoeröffnung
  6. Die Einlagensicherung: Das Tagesgeld ist vor Bankenpleite geschützt
  7. Tagesgeldkonten sind fast immer kostenlos
  8. Freistellungsauftrag: Zinserträge von Steuern befreien
  9. Tagesgeld oder Festgeld?

Tagesgeld steht für Flexibilität

Das Tagesgeld hat keine Laufzeiten, keine Kündigungsfristen und einen Zinssatz, der den eines Sparbuches oft um ein Vielfaches übertrifft. Gleichzeitig ist die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto allenfalls eine Ausnahme. Viele Sparer sehen sich deshalb nach alternativen Anlagemöglichkeiten um und entdecken das Tagesgeld.

Mit einem Tagesgeldkonto können sie jederzeit uneingeschränkt über ihre Ersparnisse verfügen. Die Konditionen für Tagesgeld unterscheiden sich je nach Anbieter allerdings stark. So gewähren Direktbanken im Vergleich zu Filialbanken häufig höhere Zinsen aufs Tagesgeld. Welches Angebot für Sie die höchste Rendite abwirft, zeigt ein aktueller Tagesgeld-Vergleich. Bei vielen Banken können Sie das gewünschte Konto im Anschluss daran direkt online eröffnen.

Variabler Zinssatz und Neukunden-Angebote

Tagesgeld wird variabel verzinst. Ein variabler Zinssatz bedeutet, dass die Zinsen jederzeit an die aktuelle Zinsentwicklung angepasst werden können. Um ihren Tagesgeldzins zu sichern, können sich Sparer für ein Angebot mit Zinsgarantie entscheiden. Anbieter mit Zinsgarantie erkennen sie im Tagesgeldrechner am Vermerk "Aktionszins". Die Zinsgarantie wird normalerweise nur Neukunden gewährt und dauert meist mehrere Monate.

Um neue Kunden zu gewinnen, bieten einige Banken neben der Zinsgarantie auch Gutschriften auf das Tagesgeld an – den sogenannten Neukunden-Bonus. Als "neu" gelten in beiden Fällen normalerweise nur Sparer, die mindestens 12 Monate lang keine Kunden der Bank waren.

Regelmäßiger Vergleich der Zinsen und Wechsel

Wer nach Ablauf des Aktionszeitraums mit dem niedrigen Zins für Bestandskunden nicht zufrieden ist, kann sein Tagesgeld zu einer anderen Bank transferieren, die ebenfalls einen überdurchschnittlichen Zinssatz für Neukunden bietet. Wichtig ist dabei, die Bankverbindung mit dem bisherigen Anbieter komplett aufzulösen, also nicht nur die Geldanlage, sondern etwa auch ein eventuelles Girokonto und andere Produkte der Bank zu kündigen. Damit können Sparer in einem Jahr wieder als Neukunden in den Genuss von hohen Tagesgeldzinsen kommen.

So ist das Geld immer zu den aktuell besten Konditionen angelegt. Allerdings bedeutet diese Vorgehensweise einen gewissen Aufwand – schließlich sind stets aufs Neue die Formalitäten der Kontoeröffnung durchzuführen. Regelmäßiger Vergleich und Wechsel lohnt sich eher für Anleger, die etwas Zeit in die Verwaltung ihrer Tagesgeldkonten investieren können. Wer das Tagesgeldkonto nicht zu oft wechseln möchte, sollte sich nach einer Bank mit dauerhaft hohem Zinssatz umsehen.

Wie häufig ist die Zinsgutschrift?

Auch wenn zwei Banken den gleichen Tagesgeldzins anbieten, können sich deren Zinserträge geringfügig unterscheiden. Einer der Gründe dafür ist die Häufigkeit der Zinsgutschrift. Werden die Zinsen dem Tagesgeldkonto vierteljährlich gutgeschrieben, so wird der erste Zinsertrag nach drei Monaten auf das Konto ausgezahlt. Nach drei weiteren Monaten wird er als Teil der Anlagesumme mit verzinst. Der Zinseszinseffekt greift häufiger als bei einer jährlichen Zinsgutschrift und die Ersparnisse wachsen schneller. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Zinsen nicht auf das Referenzkonto, sondern auf das Tagesgeldkonto ausgezahlt werden.

Voraussetzungen für die Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung ist nicht bei jeder Bank ohne weiteres möglich. Manche Anbieter erlauben es etwa nicht, das Tagesgeldkonto als Gemeinschaftskonto zu führen. Andere Banken verlangen, dass Anleger ein Girokonto bei der gleichen Bank eröffnen. Und um ein Tagesgeldkonto bei einer ausländischen Bank zu eröffnen, brauchen Kunden zuerst ein Konto bei einem Anbieter wie WeltSparen oder Zinspilot. Die Maximal- und Mindesteinlage kann ebenfalls begrenzt werden. Alle diese Angaben finden Interessenten im Tagesgeldrechner von Verivox unter „Details zum Angebot“.

Referenzkonto

Bei der Kontoeröffnung ist die Angabe eines Referenzkontos nötig. Zumeist wählt der Anleger dafür sein Girokonto, über das dann der Geldtransfer zum und vom Tagesgeldkonto erfolgt. Bei manchen Banken ist es nur möglich, ein hauseigenes Referenzkonto anzugeben, bei anderen kann auch ein Girokonto von einem anderen Kreditinstitut genannt werden.

Legitimierung

Neukunden müssen bei der Kontoeröffnung ihre Identität prüfen lassen – bei Filialbanken auch in der Bankfiliale möglich, bei Direktbanken meist per Postident-Verfahren. Die Bank sendet dem Neukunden hierfür neben den Vertragsunterlagen einen Postident-Coupon zum Ausdrucken. Anschließend legt er den ausgefüllten Antrag, den Coupon und ein gültiges Ausweisdokument – Reisepass oder Personalausweis – in einer Postfiliale vor. Ein Postmitarbeiter prüft die Identität des Antragstellers und leitet alles – in der Regel kostenfrei – an die Bank weiter. Manche Anbieter unterstützen auch das Videoident-Verfahren, bei dem sich der Antragsteller online per Webcam identifiziert.

Die Einlagensicherung: Das Tagesgeld ist vor Bankenpleite geschützt

Die drohende Zahlungsunfähigkeit von Banken in Zeiten der Finanzkrise hat private Anleger zutiefst verunsichert und die Frage nach der Sicherung von Geldanlagen wie beispielsweise dem Tagesgeld in den Mittelpunkt gerückt. Wer sein Tagesgeld im Inland anlegen möchte, darf jedoch darauf vertrauen, dass gesetzliche und freiwillige Sicherungssysteme mögliche Bankenpleiten weich auffangen können. Die Absicherung der Ersparnisse ist durch unterschiedliche Einrichtungen garantiert:

  • Private Banken: Die gesetzliche Einlagensicherung schützt jedes Konto EU-weit bis zu einem Anlagebetrag von 100.000 Euro pro Sparer und Bank. In Deutschland ist dafür die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), eine Tochter des Bundesverbands deutscher Banken e. V., verantwortlich. Um höhere Summen abzusichern, können sich private Banken dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken anschließen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und der Maximalbetrag variiert.
  • Öffentliche Banken: Hier ist für die gesetzliche Einlagensicherung die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH (VÖB) zuständig. Der freiwillige Einlagensicherungsfonds des VÖB sichert für teilnehmende Banken auch Guthaben, die mehr als 100.000 Euro betragen, ab.
  • Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken müssen sich der gesetzlichen Einlagensicherung nicht anschließen. Sie bieten eine eigene, freiwillige Einlagensicherung an, wobei die maximale Höhe der geschützten Anlagesumme unbegrenzt ist.

Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung für alle europäischen Banken lohnt sich durchaus ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus. Einige der im Ausland ansässigen Banken bieten hervorragende Konditionen und finden sich im Tagesgeldvergleich von Verivox immer wieder in der Spitzengruppe der Anbieter. Für Banken in Europa gilt eine minimale gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro, für englische Anbieter von 85.000 britischen Pfund. Aber Achtung: Durch die Kursschwankungen des Pfundes entsprechen 85.000 Pfund nicht zwingend dem Gegenwert von 100.000 Euro.

Tagesgeldkonten sind fast immer kostenlos

In der Regel ist die Kontoführung kostenlos, auch Buchungsgebühren fallen für Tagesgeldkonten nicht an. Wer das Guthaben vom Girokonto aufs Tagesgeldkonto verschiebt, spart also bares Geld. In Einzelfällen erheben Banken Gebühren für die postalische Zusendung von Kontoauszügen. Die Führung eines Tagesgeldkontos ist auf verschiedenen Wegen möglich – etwa über das Onlinebanking, das Telefonbanking, per Post oder persönlich in einer Filiale der Bank.

Freistellungsauftrag: Zinserträge von Steuern befreien

Nach der Kontoeröffnung lohnt es sich in jedem Fall zu überschlagen, wie hoch der jährliche Gewinn durch die Zinsen in etwa sein wird. Einnahmen aus Tagesgeld sind ebenso wie andere Kapitalanlagen steuerpflichtig. Das Kreditinstitut führt die Abgeltungssteuer, die auf die Zinserträge fällig wird, automatisch an das Finanzamt ab. Allerdings müssen Sparer diese Steuer nicht bezahlen, wenn ihre Einkünfte aus Zinsen bestimmten Beträge nicht überschreiten und sie bei ihrer Bank einen Freistellungsauftrag eingereicht haben.

Alleinstehende können maximal 801 Euro von der Abgeltungssteuer befreien. Für Eheleute, die ihr Tagesgeldkonto als Gemeinschaftskonto führen, verdoppelt sich der Betrag auf 1.602 Euro. In jedem Fall ist zu beachten, dass der Höchstbetrag immer für die gesamten Kapitalerträge gilt. Es ist durchaus möglich, je einen Freistellungsauftrag für mehrere Konten bei verschiedenen Banken zu stellen, allerdings dürfen alle Kapitalerträge zusammen 801 beziehungsweise 1.602 Euro betragen.

Ein Freistellungsauftrag ist immer kostenlos und kann zumeist bis zum letzten Bankarbeitstag eines Jahres eingereicht werden. Da sich die Bestimmungen hierfür von Bank zu Bank unterscheiden können, informieren Sie sich darüber am besten direkt bei der Kontoeröffnung. Übrigens kann ein Freistellungsauftrag sowohl befristet als auch unbefristet sein. Unabhängig davon ist er bei Kündigung des Kontos immer separat zu kündigen.

Tagesgeld oder Festgeld?

Tagesgeldzinsen können sich täglich ändern, der Verbraucher hat aber beim Tagesgeld maximale Flexibilität. Den Gegensatz dazu stellt das Festgeld dar – hier wird der Zins für eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben. In diesem Zeitraum kommt der Kunde nicht ohne Weiteres an sein Geld ran. Als Entschädigung für die fehlende Flexibilität bietet die Bank für Festgeld normalerweise deutlich höhere Zinsen – insbesondere bei einer längeren Laufzeit. Im Festgeld-Rechner finden Sie einen Überblick solcher Angebote.

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